Fellpflege bei alten Hunden: Tipps für gesundes Fell und glückliche Senioren

Warum Fellpflege bei alten Hunden so wichtig ist

Die Fellpflege bei alten Hunden ist entscheidend, da sich das Fell im Alter verändert. Ältere Hunde bekommen oft dünneres, stumpferes Fell oder neigen zu Knoten und Verfilzungen. Durch Gelenkprobleme oder Arthrose fällt es ihnen schwer, sich selbst sauber zu halten.

Regelmäßige Pflege hilft nicht nur, das Fell gesund zu halten, sondern auch Hautprobleme bei Senioren-Hunden frühzeitig zu erkennen.

Die richtigen Werkzeuge für die Fellpflege älterer Hunde

Je nach Felltyp sollten unterschiedliche Werkzeuge verwendet werden:

  • Kurzhaarige Hunde: Weiche Bürsten für empfindliche Haut.
  • Langhaarige Hunde: Slicker- oder Entfilzungsbürsten, um Knoten im Hundfell sanft zu lösen.
  • Fellpflege-Handschuhe: Fördern die Durchblutung und machen das Bürsten angenehmer.

Tipp: Vermeiden Sie aggressive Metallbürsten, da die Haut älterer Hunde empfindlicher ist.

Wie oft sollte man ältere Hunde bürsten?

  • Kurzhaarige Hunde: 1–2 Mal pro Woche bürsten.
  • Langhaarige Hunde: Tägliches Bürsten zur Vorbeugung von Verfilzungen.
  • Kontrolle: Prüfen Sie bei jedem Bürsten das Fell auf Knoten, Parasiten oder kleine Hautverletzungen.

Baden älterer Hunde richtig machen

Häufiges Baden kann die natürlichen Öle entfernen und das Fell stumpf machen. Ältere Hunde benötigen seltener ein Vollbad:

  • Verwenden Sie mildes, pH-neutrales Hundeshampoo.
  • Nach dem Baden gründlich abtrocknen, besonders in Hautfalten und zwischen den Zehen.

Mit der richtigen Bade-Routine bleibt das Fell Ihres Hundes glänzend und gesund.

Unterstützung und Pflege bei Senioren-Hunden

Manche ältere Hunde können sich nicht mehr gut bewegen oder mögen das Bürsten nicht mehr. So unterstützen Sie Ihren Hund:

  • Sanfte Massagen: Verbessern die Durchblutung und lösen Verspannungen.
  • Tierarztbesuch: Bei Haarausfall, Juckreiz oder Hautproblemen sofort handeln.
  • Ernährung: Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren fördern gesundes Fell und Haut bei Senioren-Hunden.

Weitere Tipps für gesundes Fell bei älteren Hunden

  • Regelmäßig Ohren, Augen und Pfoten kontrollieren, da Altersprobleme hier oft zuerst sichtbar werden.
  • Vorsichtig Krallen schneiden, um Schmerzen oder Fehlstellungen zu vermeiden.
  • Die Fellpflege zu einem positiven Erlebnis machen – mit Lob und Leckerlis.

Fazit: Fellpflege bei älteren Hunden lohnt sich

Die Fellpflege bei alten Hunden ist mehr als eine Schönheitsroutine – sie ist entscheidend für Gesundheit und Wohlbefinden. Mit regelmäßiger Pflege, angepasster Ernährung und Aufmerksamkeit für Hautprobleme bleibt das Fell Ihres Hundes auch im Alter glänzend und gesund.


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